Aluminiumfreie Deos

Nichts ist schlimmer als ein penetranter Schweißgeruch. Das wussten schon die alten Ägypter, die bereits Vorläufer von unserem heutigen Deodorant benutzten. Auch in der Antike lag dem Menschen ein guter Geruch am Herzen. Diese nutzten Parfüm-Öle um gut zu riechen. Damals wußten die Menschen noch nicht den Grund für den unangenehmen Schweißgeruch. Erst im Jahre 1833 entdeckte man die Funktion der Schweißdrüsen. Es stellte sich heraus, dass das feuchtwarme Klima der Achselhöhlen in Verbindung mit dem abgesonderten Sekret der Schweißdrüsen ein idealer Nährboden für Bakterien darstellte. Nach dieser Entdeckung ging es beim Deo nicht mehr nur um die “Duftüberdeckung” sondern auch um eine Hemmung der Bakterien. Irgendwann im 19. Jahrhundert wurde dann ein Deo auf der Basis von Zinksalbe hergestellt. Der ursprüngliche Entdecker ist leider unbekannt, überliefert ist nur, dass das Deo zunächst über sein Kindermädchen vermarktet wurde. Seit der Zeit ist in unseren Deos Aluminiumchlorid enthalten. Diese Aluminiumsalze hemmen die Produktion der Schweißdrüsen und verhindern so unangenehme Gerüche.

Heute sind Deos mit Aluminiumchlorid mittlerweile in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Der Grund sind die im Deo enthaltenen Aluminiumsalze, welche im Verdacht stehen Brustkrebs oder die Alzheimer-Erkrankung zu begünstigen. Eine exakte wissenschaftliche Bestätigung gibt es zwar noch nicht. Aber das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR genannt, weist auf andere potienzielle Risiken hin.

Seitdem werben immer mehr Hersteller mit aluminiumfreien Deos. Und dabei ist egal ob es ein Stick, ein Roller oder ein Deospray ist. Ein Blick auf die Inhaltsangaben lohnen sich also beim nächsten Deokauf.

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01 2015

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