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Die richtige Kamera für stylische Fotos

Was ist eine Spiegelreflexkamera (SLR bzw. DSLR)?
Bei einer Spiegelreflexkamera erscheint das Motiv als Bild auf einer Mattscheibe oder in einem Sucher, nachdem sein reflektiertes Licht nach Passieren eines wechselbaren Objektives am Kamerakörper (Body) von einem Spiegel in der Kamera umgelenkt wurde. Das ist so lange der Fall, bis der Auslöser gedrückt wird, der Spiegel weg schwenkt und so die Belichtung des lichtempfindlichen Mediums gestattet. Danach kehrt der Spiegel in seine Ausgangslage zurück und die Betrachtung des Motivs ist wieder möglich. Der Vorgang spielt sich meist in Sekunden-Bruchteilen ab. Als lichtempfindliches Medium dient heute meist ein Sensor, der die Bildinformationen in digitaler Form erfasst, denn die Zeit des Negativs/Dias ist fast Geschichte. Daraus ergibt sich auch das „D“ in DSLR (digital single-lens reflex -camera) Die Funktion der Mattscheibe ist grob mit dem üblichen Display vergleichbar, auch wenn Unterschiede bestehen.

Warum eine Spiegelreflexkamera – (D)SLR?
Die (D)SLR setzte sich durch, weil durch Wechselobjektive und Zubehör eine von anderen Systemen nicht erreichte Anpassung an die verschiedensten Aufnahmebedingungen möglich war. Das reicht vom spärlich vorhandenen Licht einer Theateraufführung, über die Format füllende Abbildung einer fliegenden Libelle im Nahbereich, bis zur spektakulären Aufnahme des entscheidenden Tors eines Fußballspiels. Durch die Möglichkeit, hochwertige und spezialisierte Objektive zu verwenden, ist die DSLR eigentlich das Werkzeug der Profis, wobei es gleichgültig ist, ob es der Modefotograf, der Zeitungsreporter, der Gourmet-Journalist oder der Wissenschaftler benutzt.

Warum eine Spiegelreflexkamera für den Privatgebrauch?
Heutige DSLR-Kameras sind mit einer großen Zahl an Motivprogrammen in geringen Abmessungen und Gewichten zu moderatem Preis auch für den technisch unbedarften Einsteiger verfügbar.
Das Bild ist auch bei gleißendem Sonnenlicht durch den Sucher vorhersehbar (Schärfe) und entspricht auch dem anvisierten Ausschnitt durch das SLR-Prinzip.
Überragende Bildqualität durch üppige Sensoren und hochwertige Objektive auch für große Abzüge.
Qualitäts-Objektive stellen einen bleibenden Wert dar, auch wenn der Kamerabody nach Jahren der technischen Entwicklung angepasst wird.
Variabilität der Aufnahmeschwerpunkte und eigenen Entwicklung durch Zubehör.

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09 2012

Schlafprobleme – Was tun?

Schlafprobleme werden in unserer Gesellschaft zum Großteil ignoriert. Dabei sind sie ein deutlich größeres Problem als die meisten Menschen glauben. Rund ein Drittel der Deutschen hat ernsthafte Schlafstörungen. Die Folgen des schlechten Schlafes ziehen sich durch den gesamten Alltag der Betroffenen. Von der offensichtlichen Müdigkeit einmal abgesehen werden auch Depressionen, Unaufmerksamkeit, Unmotiviertheit und viele weitere negative Folgen verursacht. Dadurch sinkt nicht nur die Leistungsbereitschaft, sondern auch die allgemeine Leistungsfähigkeit, wodurch beispielsweise im Straßenverkehr eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer entsteht.

Lösungen für Einschlafprobleme

Man unterscheidet generell zwischen Einschlafproblemen und Durchschlafproblemen. Einschlafprobleme werden häufig durch das Verhalten bis zu zwei Stunden vor dem zu Bett gehen verursacht.

1. Sport: Wenn man sich so richtig auspowert dann kann man hinterher gut schlafen. Stimmt. Solange man nicht direkt nach dem Sport schlafen will jedenfalls!
Noch bis zu 2 Stunden nach der sportlichen Aktivität hat der Sportler eine erhöhte Herzfrequenz, was das Einschlafen behindert.

Also: Spätestens zwei Stunden vor Bettzeit mit dem Sport aufhören!

2. Ernährung: Viele Menschen haben sehr fordernde Berufe und trinken dementsprechend viel Kaffee, Cola oder andere koffeinhaltige oder sonst wie aufputschende Getränke. Eine gesunde Ernährung, basierend auf viel Obst und Gemüse erhöht nicht nur die Gesamtgesundheit, sondern auch die Energie die man tagsüber zur Verfügung hat. Sport hilft ebenso.
Koffein behindert offensichtlich das Einschlafen, es dauert bis zu sechs Stunden bis das Koffein vom Körper abgebaut wurde. Außerdem sollte vor dem Schlafen nichts fettiges mehr gegessen werden und generell eher wenig. Wenn der Körper mit der Verdauung von vielen oder schwer verdaubaren Stoffen beschäftigt ist, dann kann er selbstverständlich nicht zur Ruhe kommen.

3. Schlafumgebung: Hier gibt es viele kleine Dinge die man ändern kann. Die ideale Schlaftemperatur liegt bei 16°C. Alles da drüber ist eine unnötige Verschwendung von Heizenergie. Auch im Winter braucht man keine 25°C in seinem Zimmer zu haben. Es gibt schließlich auch noch Decken. Als nächstes sollte die Bettwäsche regelmäßig gewechselt werden, je nach Hygienegefühl und individueller Schweißproduktion alle 2 bis 6 Wochen.

Außerdem sollte der Schlafplatz so dunkel wie möglich gehalten werden. Der Körper interpretiert einfallendes Licht als Zeichen dass es Tag ist und stellt so seine Funktionen auf Tagesbetrieb ein. Dazu gehört natürlich nicht das Schlafen, weshalb es in einem vollkommen dunklem Zimmer deutlich leichter fällt gut ein- und durchzuschlafen als in einem mehr oder weniger erhellten.

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04 2012

Nachtmilch? Gute Nacht!

Volkskrankeit SchlafproblemeNachtmilch-Kristalle

Großmutters Tipp, vor dem Zubettgehen einfach ein Glas heiße Milch mit Honig zu trinken, kennen und praktizieren viele. Nun ist bekannt: An dem Ritual ist durchaus etwas dran. Denn: In Milch steckt jede Menge Melatonin. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das jeder Mensch selbst produziert und ausschüttet. Sobald es dunkel wird, gelangt Melatonin in den Blutkreislauf – und macht uns müde. Das geht nicht nur uns so, sondern auch Kühen. Ein Münchner hat sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt und herausgefunden: Wenn die Kühe in der Nacht gemolken werden, ist mehr Melatonin in der Milch. Zudem gibt er den Kühen spezielles Futter, das die Melatoninproduktion zusätzlich ankurbelt, weil es die Aminosäure Tryptophan enthält.

Aus der Nachtmilch jedenfalls produziert er so genannte Nacht-Milchkristalle. Die werden einfach wieder in Milch eingerührt. Und so wird das abendliche Ritual zum Schlafturbo. „Am dem Spruch >Milch macht müde Männer munter< ist absolut nichts dran. Milch macht immer müde. Und spezielle Nachtmilch besonders“, sagt Tony Gnann, der auf sein spezielles Verfahren ein Patent angemeldet hat und die Produkte über das Internet sowie über Apotheken vertreibt.

Spannend: Melatonin steuert nicht nur den Tag- und Nachtrhythmus und kann daher das Einschlafen unterstützen. Unzählige andere Studien beschäftigen sich auch mit der Wirkung Melatonins mit Blick auf das Jetlag-Phänomen bei Fernreisen und Anti-Aging. Das Ergebnis: Auch hier kann Melatonin durchaus positive Beiträge leisten. Kein Wunder, dass Millionen Amerikaner seit mehr als 20 Jahren auf das Melatonin schwören. Bleibt abzuwarten, ob das Hormon seinen Erfolgszug auch in Deutschlands startet. Eine natürliche Variante gibt es nun zumindest.

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04 2012