Kräftiges, fülliges Haar – ein Wunschtraum?!

Eine wahre Löwenmähne gilt schon seit Menschengedenken als Schönheitsideal. Doch nicht jeder hat das Glück, von Natur aus zu kräftige und füllige Haare besitzen. Im Gegenteil – viele Menschen, Frauen wie Männer, haben eher dünnes und kraftloses Haar. Eine nicht zu unterschätzende Menge leidet sogar unter immer dünner werdendem Haar oder gar Haarausfall. Dabei unterscheidet zwischen diffusem, also über den ganzen Kopf verteilten Haarausfall und dem so genannten kreisrunden Haarausfall.

Durchschnittlich besitzt ein Mensch ca. 100.000 Haare und es ist völlig normal, dass täglich einige davon ausfallen. Wenn die Haardichte jedoch sichtbar dünner wird, kann dies auf ein medizinisches Problem hindeuten. Die falsche Haarpflege und Überbeanspruchung durch zum Beispiel Colorieren, zu aggressives Shampoo oder Nährstoffmangel gehören zu den typischen Ursachen. Weiterhin werden oft psychische Belastung, Stress oder die Einnahme von Medikamenten als Gründe angegeben. Darüberhinaus kann Haarausfall auch genetisch bedingt sein. Jedoch gibt es Hoffnung, denn fast immer lässt sich etwas gegen die schwindende Haarfülle unternehmen.

Was tun wenn die Haare dünner werden?

Wichtig ist, die Ursache des dünner werdenden Haares zu ermitteln. Eine Untersuchung beim Arzt kann Ursachen wie Schilddrüsenprobleme oder Nährstoffmangel ermitteln. Sollte dies ausgeschlossen sein, sollten Sie sich fragen: Nehme ich zur Zeit Medikamente ein? Hatte ich in letzter Zeit überdurchschnittlich viel Stress, psychischen Druck oder etwa einen Trauerfall in der Familie? Bei mentalen Ursachen kann es unter Umstände passieren, dass unser Körper mit Haarausfall reagiert. Falls auch dies nicht zutrifft, überprüfen Sie Ihre Pflegeprodukte. Evtl. kann ein anderes Shampoo oder eine mildere Spülung bereits Linderung verschaffen, denn zu aggressive Duftstoffe greifen Haar und Kopfhaut an und können bei empfindlichen Menschen zu Haarausfall führen. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall eine Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker, der Ihnen gerne ein geeignetes Pflegeprodukt empfiehlt. Auch unausgewogene Nahrung kann der Grund sein; hinterfragen Sie daher evtl. auch Ihre Ernährungsweise hinsichtlich Vitaminen und Mineralstoffen. Zink und Eisen können als Nahrungsergänzung das Wachstum der Haare fördern. Auch B-Vitamine, Keratin und die Aminosäure Cystin haben positive Auswirkungen auf das Haarwachstum. Diese Wirkstoffe gibt es als Kombipräparat in der Apotheke.

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08

05 2012

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