Locken mithilfe von Alufolie

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man Locken auch mit Hilfe von Aluminiumfolie oder ganz einfachem Haushaltspapier machen kann. Also habe ich es mal ausprobiert.

Aluminiumfolie – die hat wohl jeder im Haushalt. Die Alufolie wird zunächst in kleine Stücke gerissen. Ähnlich wie bei Flecht-Methode gilt auch hier wieder: je kleiner die Haarpartie ausfällt um so kleiner werden die Locken. Da ich nun mal große Locken ausprobieren wollte – habe ich die Aluminiumstreifen gleich größer gemacht. Ich habe diese Variante einmal mit nassen Haaren probiert und einmal mit trockenen Haaren. Bei mir hat es mit trockenen Haaren wesentlich besser funktioniert, bei nassen Haaren war das Ergebnis der Locken gleich null. Also am besten die Haare schon einen Tag vorher waschen, damit sie richtig trocken sind. Dann schon durchkämmen und vom Ansatz her Schaumfestiger in die Haare gleichmäßig verteilen. Nun die einzelnen Strähnchen abteilen und von unten her die abgeteilten Strähnchen auf die Alufolie aufwickeln.

Ist alles aufgewickelt, kann man je nach gewünschten Intensität die Alufolie in den Haaren belassen. Bei mir zeigten sich nach drei Stunden schöne Wellen. Ich habe es auch über Nacht ausprobiert. Leider habe ich einen ziemlich unruhigen Schlaf und die Hälfte der Alufolie fand ich am nächsten Morgen irgendwo im Bett nur nicht auf dem Kopf. Eine Strähne hatte es jedoch überlebt und die Locke ähnelte einer richtigen sogenannten Schillerlocke”.

Das ganze kann man natürlich auch mit Haushaltspapier machen. Dann aber auch nur wenn die Haare trocken sind. Auch hier wieder mit Schaumfestiger die Haare vorher einmassieren und dann die Haare in das Haushaltspapier eindrehen.

Sind die Locken dann fertig, reicht es nur mal kurz mit den Fingern durchzugehen und sie so in Form zu zupfen. Dann mit Haarspray fixieren und fertig. Für mich eine sehr schöne und vor allem billige Variante Locken selbst zu machen. Allerdings ist die Haltbarkeit bei mir begrenzt gewesen, aufgrund meiner schweren Haare ist am Abend nicht mehr viel übrig von der Lockenpracht vom Morgen.

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09 2013

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