Lockenwickler – der einfache Weg zu Locken

Auf dem Weg zu einer traumhaften Lockenmähne, habe ich nun schon drei der billigen Varianten ausprobiert – Flechten, Alufolie und Haushaltsrolle. Nun wollte ich noch die herkömmliche Art ausprobieren – Lockenwickler.

Auf der Suche nach den passenden Lockenwicklern, kann schon etwas Zeit verstreichen – den die Auswahl an verschiedenen Größen ist groß. Und auch bei den Lockenwicklern an sich, kann man zwischen den ganz normalen und beheizbaren Lockenwicklern wählen. Für meinen ersten Versuch habe ich erstmal die ganz normalen Lockenwickler genommen, also die unbeheizten.

Wie auch bei der Alufolie habe ich das ganze mit nassen und mit trockenen Haaren probiert. Aber im Gegensatz zu der Alufolie, hat mich das Ergebnis mit nassen Haaren besser überzeugt. Zwar dauert es länger, aber dafür ist das Ergebnis schöner. Nach dem Waschen werden die Haare handtuchtrocken gemacht und dann gekämmt. Vom Ansatz her Schaumfestiger über die Längen in die Haare einmassieren und schon kann man die abgeteilten Partien aufdrehen. Ist alles aufgedreht, dann kann man mit Föhnen beginnen. Am besten föhnt man die Locken mit kalter Föhnluft. Das ist zum einen besser für die Haarstruktur und zum anderen gibt es nochmal zusätzlichen Halt für das Styling.

Je nachdem wie intensiv die Locken werden sollen, kann man die Lockenwickler entweder nach dem Föhnen wieder herausnehmen oder aber noch eine Weile in den Haaren belassen. Von einem Versuch mit Lockenwickler einen erholsamen Schlaf zu finden, kann ich jedoch aus eigener Erfahrung nur abraten. Ich hatte ständig ein drückendes Gefühl auf dem Kopf und erholt aufwachen und bestens ausgeschlafen zu sein – das sieht bei mir anders aus.

Das Ergebnis nach drei Stunden “Lockenwickler-Einwirkzeit” – schöne kräftige Locken. Nun alles, wie bisher auch, mit den Finger zurechtlegen und mit Haarspray fixieren. Ach ja, achten Sie auf den Abstand: wer das Haarspray zu dicht auf die Haare sprüht, der erreicht den Effekt, das die Haare wie verklebt aussehen. Besser ist immer ein Abstand von circa einem Unterarm. So verteilt sich das Haarspray besser und sieht auch nicht verklebt aus.

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09 2013

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