Pflege für die Haut ab 50

Wenn der Alterungsprozess einsetzt, dann verändert sich nicht nur unsere Haarstruktur. Auch unsere Haut verändert sich zunehmend. Wie unser gesamter Körper, bleibt auch bei unserer Haut die hormonellen Schwankungen nicht unbemerkt. Bekannt ist ja, dass im Alter die Produktion der Östrogene abnimmt. Und genau das wird auch bei einer “reifen” Haut sichtbar. Um das genau zu erklären, muss man sich den Aufbau der Haut ansehen.

Unsere Haut besteht aus drei Schichten: der Epidermis, Dermis und der Subkutis. Im Alter wird die Hautschicht Epidermis dünner, wodurch die Oberhaut (wie die Epidermis auch genannt wird) weniger Wasser speichern kann. Gleichzeitig lässt die Produktion von Kollagen in der Hautschicht Dermis nach. Diese Hautschicht wird zunehmend kraftloser und schlapper. Forscher fanden heraus, das etwas 6 Prozent der Kollagenfasern jährlich einfach verschwinden. Doch auch die Unterhaut, die sogenannte Subkutis, wird dünner. Das Bindegewebe und die aufpolsternde Fettschicht nehmen ab. Und so werden dann schließlich Falten sichtbar.

Spezielle Pflege für spezielle Bedürfnisse

Im Gegensatz zu “junger” Haut, hat also die reifere Haut andere Pflegebedürfnisse. Im Handel gibt es eine Vielzahl von Cremes oder Spezialpflegeprodukten für die alternde Haut. Diese Pflegeprodukte sind auf die Bedürfnisse genau abgestimmt. Aber während man in jungen Jahren die Cremes einfach aufträgt, sollte man diese Produkte besser einmassieren, damit diese die bestmöglichste Wirkung erzielen.

Essen Sie sich jünger

Klingt paradox irgendwie, aber was wir essen bestimmt auch in weiten Teilen wie schnell wir nach außen hin altern. So kann beispielsweise das Vitamin C die Faltenbildung deutlich vermindern. Oder nehmen wir Aprikosen. Diese schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch reich an Karotinoiden. Und Karotionoide sind für die Regeneration unserer Haut äußerst wichtig. Doch nicht nur eine vitaminreiche Kost hilft, sondern auch der Verzehr von Fisch. Fisch, gerade fettreiche Sorten, sind reich an der Omega-3-Fettsäure. Diese Fettsäure schützt unsere Haut vor oxidativen Stress und bewirkt eine Stärkung der Zellmembrane. Äußerst zuckerhaltige Lebensmittel sollten nicht unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Zucker greift das in der Haut befindliche Kollagen an. Der Fachmann hat dafür auch einen Namen – Glykierung. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass unsere Haut durch die Aufnahme von Zucker mehr Falten bekommt und die Spannkraft der Haut verloren geht.

Wer also die richtigen Pflegeprodukte und die richtige Ernährung wählt, der kann dem Alterungsprozess der Haut entgegenwirken.

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07 2015

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