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Ärgern Sie sich nicht über die ersten grauen Haare

Wenn man die ersten grauen Haare im Spiegelbild erblickt, dann kennt der ein oder andere den Ausruf “Mensch bin ich alt geworden”. Dabei sind die ersten grauen Haare gar nicht der Beginn der Haaralterung. Die beginnt nämlich schon viel früher. Ähnlich wie unsere Haut altern auch unsere Haare. Einige Frauen bemerken dies schon mit Anfang dreißig. Zwar ist der Haarverlust einzelner Haare völlig normal, da diese auch nur eine begrenzte Wachstumsdauer haben und danach einfach ausfallen, allerdings häuft sich der Haarverlust ab dem dreißigsten Lebensjahr. Auch unliebsame Veränderung wie Haarbruch oder immer dünner werdendes Haar sind Folgen der ganz natürlichen Alterung der Haare. Aber man beziehungsweise Frau muss nicht verzweifeln, dann man kann diesen Tücken durchaus entgegenwirken.

Für die ersten grauen Haare gibt es Colorationen, Tönungswäschen oder Cremehaarfarben. Alle diese Haar Colorationen können die ersten grauen Haare gut abdecken. Der einzigste Unterschied besteht in der Haltbarkeit der neuen Haarfarbe. Während die Colorationen und Cremehaarfarben zu den permanenten, also dauerhaften Haarfärbemitteln zählen, wäscht sich bei der Tönungswäsche die Farbe systematisch mit jedem Waschvorgang wieder heraus. Wer sich also in Bezug auf die neue Haarfarbe nicht ganz sicher ist, der sollte erst mal mit einer Tönungswäsche den geeigneten Farbton herausfinden.

Gegen Haarverlust hilft mitunter schon eine anregende Kopfmassage. Durch die Massage wird die Kopfhaut besser durchblutet und die Haarwurzel kann die Nährstoffe besser aufnehmen. Für eine innere Stärkung können wir durch die gezielte Aufnahme von Vitalstoffen sorgen. Das Vitamin Biotin wird immer wieder auch als Schönheitsvitamin bezeichnet. Kein Wunder, denn es verbessert den Zustand unserer Haare, da es ebenfalls die Durchblutung der Kopfhaut anregt. Biotin wird daher erfolgreich bei Haarausfall eingesetzt. Meist in Verbindung mit dem Spurenelement Zink. Zink hilft gegen brüchige Haare, da das Spurenelement an der Bildung von Kreatin beteiligt ist. Durch Zink werden die Haare wieder gestärkt, da unsere Haare bekannterweise ja hauptsächlich aus Kreatin bestehen.

Und ansonsten hat es sich bewährt, die Dinge auch ganz gelassen zu nehmen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder stressen sie sich nicht selber. Denn Stress schädigt unsere Haare. Um die Haarfollikel ist ein Netz von Nervenfasern die neuronale Botenstoffe enthalten. Stehen wir nun unter Dauerstress, dann erhöht sich die Konzentration und die Kopfhaare sterben viel früher ab und fallen aus. Mit Panik erreichen Sie also überhaupt nichts, sondern machen alles nur noch schlimmer. Also lächeln Sie lieber beim nächsten Blick in den Spiegel, wenn Sie ein graues Haar sehen.

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09 2014

Intensivtönung oder Coloration?

Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Intensiv-Tönung und einer Coloration? Lange Zeit hatte ich den Irrglauben, dass eine Intensiv-Tönung viel schonender für meine Haare ist als eine Coloration.  Aber leider ist das nicht so ganz richtig.

Auch in einer Intensiv-Tönung befinden sich Anteile an direktziehenden Farbstoffen. Soll heißen, dass die natürlichen Farbpigmente auch durch die Farbstoffe der Tönung verändert werden.  Zwar nicht so radikal wie bei einer Coloration, aber sie werden verändert. Die Farbpigmente der Intensiv-Tönung legen sich nicht nur um das Haar, sondern lagern sich in der Schuppenschicht der Haare ab.
Anders ist es bei einer „normalen“ Tönung. Hier ummanteln die Farbpigmente das Haar und dringen nicht in die Schuppenschicht des Haares ein. Somit bleibt der natürliche Farbton der Haarpigmente erhalten.

Aber die Intensiv-Tönung ist doch auch eine Tönung? Stimmt leider auch nicht so ganz. In der Intensiv-Tönung sind ebenfalls Alkalisierungsmittel enthalten, wie auch bei einer Coloration. Diese Alkalisierungsmittel sorgen dafür, dass die Schuppenschicht geöffnet wird und die Farbstoffe in das Haar transportiert werden können. Der einzigste Unterschied zwischen beiden ist, dass bei einer Coloration eine höhere Dosis der Alkalisierungsmittel angewendet wird. Diese Alkalien quellen das Haar auf und lockern die Salze und Wasserstoffbrüchen im Haarkeratin. Die natürlichen Farbpigmente der Haare werden dadurch langfristig verändert und zerstört.
Wenn sie also nicht auf eine andere Haarfarbe verzichten möchten, aber dennoch ihre Haare gleichzeitig schonen möchten und ihrer natürliche Haarfarbe beibehalten wollen – dann sollten Sie zu einer einfachen „normalen“ Tönung greifen. So haben Sie die 100ige Gewissheit, dass Sie ihre natürlichen Haarpigmente nicht verändern. Nach ungefähr sechs bis zehn Haarwäschen kommt also ihre ganz natürliche Haarfarbe wieder zum Vorschein.
Übrigens eine Tönung erkennt man daran, dass nur eine Komponente zum Einsatz kommt, man muss also nichts mischen.

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02 2012

Die Haare colorieren und gleichzeitig pflegen

Sie möchten ihr Haar colorieren und dabei auch noch pflegen. Geht nicht glauben Sie? Es geht doch, ich habe es ausprobiert. Aus den unzähligen Produkten bin ich bei meinem letzten Drogeriebesuch auf eine Cremehaarfarbe gestoßen, die das Macadamia-Öl enthält.
Die Macadamia-Nuss stammt ursprünglich aus den Regenwäldern von Queensland im Osten Australiens. Mittlerweile ist sie aber auch in Afrika (Malawi, Kenia) und Südamerika (Brasilien, Paraguay) beheimatet. Die Nuss enthält eine Vielzahl von wertvollen Mineralien wie Vitamin B, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Die Macadamia-Nuss  ist aber nicht nur im Lebensmittelbereich zu finden. Die Kosmetikindustrie hat die Nuss aufgrund der Mineralien auch schon entdeckt, z. B. als Körperöl oder Haarpflegeprodukte.
Das Öl der Nuss zieht schnell in die Kopfhaut ein und repariert das Haar von innen. Wer also besonders sprödes, splissiges Haar hat, sollte auf diese Cremehaarfarbe mal zurückgreifen. Die Anwendung dieser Cremehaarfarbe unterscheidet sich bei der „Zubereitung“ nicht von anderen. Angefangen bei einer gut verständlichen Gebrauchsanweisung, den obligatorisch zu großen Handschuhen bis zu den einzelnen Tuben die zusammen gemixt werden müssen. Allerdings kommt diese Cremehaarfarbe ganz ohne Ammoniak aus, ist also sanft zur Kopfhaut und zum Haar. Die fertige Mixtur wird dann auf das trockene nicht gewaschene Haar aufgetragen. Beim Auftragen bemerkt man einen leicht blumigen Duft, der auch während der Coloration anhält. Nach dem einwirken wird alles gut ausgewaschen und dann kommt der Conditioner an die Reihe. Der mitgelieferte Conditioner enthält nämlich das wertvolle Macadamia-Öl. Der Conditioner riecht ebenso wie der Coloration leicht blumig und die Konsistenz ist angenehm zum Auftragen. Wenn man dann alles ausgespült hat, kann man sich von einem gleichmäßigen Farbergebnis überzeugen. Durch die Wirkstoffe der Macadamia-Nuss erhält das Haar mehr Feuchtigkeit und kräftigt es von innen. Das Haar sieht glanzvoller und gesunder aus.

Mein Fazit lautet: empfehlenswert ist das Produkt schon mal, weil es ohne Ammoniak auskommt und daher auch nicht so aggressiv zur Kopfhaut ist. Das Highlight ist aber für mich der Conditioner. Schon erstaunlich was diese kleine Nuss alles bewirken kann.

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09 2011