Posts Tagged ‘gesunde Haare’

Essen Sie sich schön

Die Werbung zeigt es uns Tag für Tag – Frauen mit geschmeidigen und gesunden Haaren. Die passenden Pflegeprodukte liefern sie uns passend gleich mit. Wer aber nun glaubt, nur mit den Pflegeprodukten gesunde Haare zu erhalten, der wird oftmals enttäuscht. Richtig ist, dass Pflegeprodukte wie Haarkuren, Spülungen oder eben das richtige Shampoo zwar wichtig sind, aber eben nicht nur allein. Pflegeprodukte stellen nur eine Säule für gesundes Haar dar. Die zweite Säule für gesunde Haare ist die richtige Ernährung. Und hier meine ich eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Was braucht unser Haar?

Wer gesunde Haare sein Eigen nennen will, der muss täglich Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine zu sich nehmen. So ist häufig Haarausfall eine Folge von Zinkmangel. Das Spurenelement ist nämlich wesentlich an der Bildung von Kreatin beteiligt. Fehlt unserem Körper Zink, so zeigt sich das häufig in Form von brüchigen, stumpfen Haaren. Und hält der Mangelzustand an Zink an, eben auch in Form von Haarausfall. Wer sich zinkreich ernähren will, der sollte täglich zu ein paar Nüssen greifen. Gerade Cashewkerne oder die leckeren Pecan-Nüsse sind reich an Zink und schmecken auch noch hervorragend. Neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen braucht unser Haar aber auch ein ausreichende Menge an Omega-3-Fettsäuren. Die Fettsäuren wirken einer Austrocknung der Kopfhaut entgegen und stärken die Haare bereits ab der Haarwurzel. Glanzlose oder gar brüchige Haare haben hier keine Chance. Wer sich ausreichend mit den wertvollen Fettsäuren versorgen will, der sollte mindestens einmal pro Woche einen „Fischtag“ einlegen. Reich an Omega-3-Fettsäuren ist beispielsweise Lachs. Dieser ist nicht nur ausgesprochen lecker, sondern kann auch ganz unkompliziert und schnell zubereitet werden. Neben Lachs gibt es aber auch noch andere „hilfreiche“ Nahrungsmittel. So helfen beispielsweise Erdbeeren gegen brüchige Haare. Und auch Brokkoli ist ein nützliches Gemüse, da es Haarausfall vorbeugt.

Nur wer beide Säulen – Ernährung und Pflegemittel – miteinander kombiniert, kann auf Dauer auch gesunde und kraftvolle Haare sein Eigen nennen.

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09 2015

Lange Haare – Traum oder Alptraum?

Es ist längst kein Geheimniss mehr, dass Männer Frauen mit langen Haaren sexy finden. Ich habe selber schon im Bekanntenkreis erlebt, wie Männer auf einen plötzlichen Wechsel zur unkomplizierten Kurzhaarfrisur regieren. In einem speziellen Fall drohte der Mann sogar mit dem Auszug, falls die Herzdamen wirklich den Gang zum Frisör wagen sollte. Doch so schön lange Haare auch sind und wir den Männern ja gefallen möchten, so nervig ist die lange Haarpracht manchmal und stellt Frau schon so manche Herausforderung.

Damit unsere Haare allein schon die Schultern berühren, haben diese Haare bereits drei Lebensjahre auf dem Buckel. Und so wundert es auch nicht, dass bereits bei dieser Länge die Haarprobleme losgehen. Das gefürchtete Wort Haarspliss tritt auf. Gerade wenn die Haare auf die Schulter treffen, spalten sich die Haare. Solche Schäden lassen sich zwar im kleinen Rahmen noch kaschieren. Sind die Schäden allerdings größer, dann hilft nur noch die Spitzen schneiden zu lassen. Damit es vielleicht gar nicht soweit kommt, kann ein Haargummi in dieser Zeit hilfreich sein. Binden Sie die Haare einfach öfters zusammen, damit die Haarenden nicht auf der Schulter aufstossen können. Eine andere Alternative zur Vorbeugung sind sogenannte Spitzenfluids. Durch die Anwendung können Sie eventuell auftretenden Haarspliss schon vorbeugen.

Wer lange Haare hat, der weiß das diese mit einer extra Portion Liebe gepflegt werden müssen. Bei langen Haaren liegt die Herausforderung in der Pflege der Haarlängen und des Ansatzes, denn beide haben komplett unterschiedliche Bedürfnisse was die Pflege angeht. Haarpflegeprodukte wie Spülungen oder Haarkuren sollten daher nie direkt auf den Haaransatz gegeben werden. Diese Pflegemittel für die Haare gehören in die Längen und sollten daher auch nur hier zum Einsatz kommen. Eine weitere Unart von langen Haaren ist die sogenannte Knötchenbildung. Sprich, nach einer Nacht mit offenen Haaren wachen Frauen häufiger mit kleinen Verwirrung der Haare auf. Schmerzhaft ist dies vor allem beim morgendlichen Haare kämmen. Geht man zu rapiad vor, dann kann man im schlimmsten Fall die Haare abbrechen. Besser ist es daher am Abend die Haare zu einem lockeren Zopf zusammen zu binden. Das verhindert die lästige Knötchenbildung. Übrigens auch die alten Stylingreste sollten vor dem Zubett gehen gründlich herausgekämmt werden.

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08 2014

Eine kurze Geschichte über das Shampoo

Wir benutzen es fast täglich. Es ist das meist gekaufte Schönheitsprodukt und doch wissen wir manchmal so gut wie gar nicht darüber. Die Rede ist von unserem Shampoo. Seit wann gibt es eigentlich das Shampoo? Wann wurde das erste Shampoo eigentlich entwickelt? Und von wem?

Haare waschen früher

Bereits schon 3000 Jahre vor Christus gab es in Mesopotamien Rezepte zur Reinigung, was durch entsprechende Funde bestätigt wurde. Ein solches Rezept bestand so zum Beispiel aus einem Teil Öl und 5,5 Teilen Pottasche. Im alten Ägypten nutzte man Soda und parfümierte Öle zur Reinigung. Der römische Gelehrte Gaius Plinius Secundus Maior, kurz Plinius der Ältere, berichtet, dass die Gallier ihre Reinigungscremes aus Teilen von Birkenasche und Ziegentalg herstellten. Unter anderem nutzen die Gallier diese Mischung nicht nur zur Reinigung, sondern auch um ihre Haare glänzend zu machen.

1904 – das erste Shampoo in Pulverform

Erstmal gab es das Shampoo im Jahr 1904. Der Begriff Shampoo wurde dabei aus dem Hindi entnommen und heißt übersetzt soviel wie massieren oder reiben. Das erste Shampoo gab es jedoch im Jahr 1904 noch in Pulverform. Auf Anregung einer Kundin entwickelte der Berliner Drogist Hans Schwarzkopf ein Pulver zum Haare waschen, welches man zum Auflösen in das Wasser gab. Das erste Shampoo kam bei der Kundschaft so gut an, dass der Drogist in den folgenden Jahren immer mehr Pulver-Shampoos herstellt, die er ganz auf die unterschiedlichen Haartypen seiner Kundinnen abgestimmt hatte.

Das erste flüssige Shampoo

Im Jahr 1927 war es dann soweit – das flüssige Shampoo kam auf den Markt. Eine kleine Revolution, denn es erleichterte das Haare waschen enorm. Jedoch wurde dieses Shampoo immer weiter entwickelt, da es durch die alkalische Reaktion, durch die enthaltenen Seifensubstanzen, ein glanzvolles Haar verhinderte. Doch dafür gab es dann 1933 die Lösung. Das erste alkalifreie Shampoo kam unter dem Namen „Schwarzkopf Extra-Mild“ auf den Markt. Und so wurde immer weiter entwickelt und verbessert, so dass nach dem zweiten Weltkrieg, genauer gesagt 1949, das erste „Schauma-Creme-Shampoo“ in den Handel Einzug hielt.

Shampoo heute

Seit der Zeit hat sich natürlich sehr viel verändert. Heute stehen viele unterschiedliche Shampoo´s zur Verfügung. Egal ob für blondes, braunes oder rotes Haar, feines, strapaziertes oder trockenes Haar – der Handel lässt keinen Kundenwunsch offen.

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11 2013