Wussten Sie wie man früher die Haare färbte?

Der Wunsch der Frauen ihre Haarfarbe zu ändern besteht schon so lange, dass man bis in das antike Griechenland zurück gehen kann. Denn hier versuchten die Griechinnen schon immer ihre Haare blond zu färben. Die blonde Haarfarbe war für die Griechen so besonders, da man davon ausging das die Götter alle blond waren. Das die Zeiten sich auch ändern können, dafür ist das Barock-Zeitalter das beste Beispiel. Denn hier wurde gern braunes beziehungsweise schwarzes Haar getragen. Dafür stellten die Frauen eine Mischung aus grünen Walnuss-Schalen, Rotwein, Myrtenöl und Eichenwurzel-Rinde hergestellt.

Auch heute färben sich Frauen noch mit Naturmitteln die Haare. Ganz vorne dabei das Henna-Pulver. Aber auch mit anderen Haushalts-Rezepten kann man die Haare färben. Na ja, nicht unbedingt so wie mit einer heutigen Coloration. Aber dennoch kann man die eigene Haarfarbe auch etwas nachdunkeln oder aufhellen. Nachdunkeln kann man die Haare mit schwarzem Tee. Diesen gibt man einfach nach der Haarwäsche in die Haare und spült diesen nicht mehr aus. Wer lieber einen Rotton in den Haaren haben möchte, der kann mit Preiselbeersaft nachhelfen. Den Saft gibt man auf die Haare und massiert diesen gründlich ein. Da es mitunter eine ziemliche Sauerei sein kann, empfiehlt es sich dies unter der Dusche zu machen. Mit Salbeiblättern kann man einen ähnlichen Effekt erzielen. Allerdings muss man die Blätter erst trocknen und dann zu einem Tee verarbeiten. Ähnlich wie beim Preiselbeerensaft und dem schwarzen Tee belässt man auch den Sud aus den Salbeiblättern in den Haaren. Der Nachteil dieser Färbemittel ist allerdings, dass die Wirkung nur bis zur nächsten Haarwäsche anhält.

30

10 2013

Comments are closed.