Sanft den Ansatz färben

Auch wenn man versucht die Haare so wenig wie möglich zu färben, irgendwann muss doch der Ansatz nach gefärbt werden, da führt leider kein Weg vorbei. Denn wer möchte schon mit einem andersfarbigen oder sogar grauen Ansatz herumlaufen?

Da ich eine sehr sensible Kopfhaut habe, die schon während des Colorierens manchmal heftig juckt und brennt, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, die Einwirkungszeit der Coloration zu verringern. Und wirklich, ich wurde fündig. Eine Coloration, die ein perferktes Farbergebnis versprach bei einer Einwirkzeit von maximal 10 Minuten. Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich es natürlich gleich am Abend ausprobiert.
Die Anwendung ist wie bei einer üblichen Coloration. Die Komponenten werden zusammen gemixt, alles gut durchschütteln und dann auf das trockenen, nicht vorgewaschene Haar,  auftragen. Ich habe die Farbe mit einem Haarfärbepinsel aufgetragen, so kann man ganz genau und gezielt am Ansatz arbeiten. Sollte man nicht so einen Pinsel zur Hand haben, so gibt es auch einen eigens für den Haaransatz vorgesehen Applikator. Ich bevorzuge allerdings die Pinsel-Methode, denn leider trifft der Applikator nicht immer nur die Haare, sondern auch die Kopfhaut.

Aber zurück: die Farbe wie gesagt auftragen und einwirken lassen, maximal zehn Minuten laut der Verpackung.  Nach Ablauf der Zeit, die Haare gründlich mit lauwarmen Wasser auswaschen bis das Wasser ganz klar wird. Dann sind auch wirklich alle Reste der überschüssigen Farbe aus dem Haar gespült.
Im Anschluss wird die Pflegespülung aufgetragen. Die Spülung kurz einwirken lassen. Alles wieder gut ausspülen bis das Wasser klar ist und danach die Haare trocknen. Das endgültige Farbergebnis konnte ich nach dem Föhnen feststellen. Und was soll ich sagen, das Ergebnis hat mich voll und ganz überzeugt. Der Farbton der Haare sieht sehr natürlich und irgendwie satt aus. Die Färbung ist gleichmäßig und mein Ansatz ist komplett verschwunden.
Diese Coloration werde ich bestimmt noch oft benutzen, aus drei für mich wichtigen Gründen. Als Erstes: der natürliche aber trotzdem ausdrucksstarke Farbton. Als Zweites, die kurze Einwirkungszeit. Und als letzter Grund, meine Kopfhaut. Denn durch die kurze Einwirkzeit sind die Schäden an meiner sensiblen Kopfhaut verschwindend gering. Also kein Brennen und Jucken mehr während oder nach der Coloration.

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02 2012

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