Gepflegt “ergrauen”

Manche bekommen die ersten grauen Haare bereits mit 30. Andere sind bis ins hohe Alter mit einer natürlichen Haarfarbe gesegnet. Ich hingegen habe die ersten grauen Strähnchen mit Mitte 30 bekommen. Aber für mich war und ist das kein Grund zur Panik, denn irgendwie stehen mir die grauen Strähnchen wirklich gut. Ich sehe also keinen Grund um diese ersten Zeichen meines Älterwerden´s mit einem Farbhelm zu überdecken.

Der einzigste Wermutstropfen ist, das ich vorher immer dickes und glänzendes Haar hatte. Das ist nun leider nicht mehr ganz so. Die grauen Strähnchen sind recht widerspenstig und nicht glänzenden. Aber das ergeht wohl allen Frauen so, denn die Haarstruktur verändert sich genauso wie die Haarfarbe. Die Haare werden mit zunehmenden Alter dünner und bedürfen daher etwas mehr Pflege. Ich habe als erstes meinen Speiseplan etwas umgestellt. Warum? Ganz einfach, die Haarwurzeln werden durch eine ausgewogene Ernährung gekräftigt und vitalisiert. Wenn Sie also regelmäßig Fisch, Geflügel, Milch- und Vollkornprodukte sowie grünes Blattgemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen haben, so tun sie nicht nur ihrer Gesundheit im allgemeinen einen Gefallen, sondern auch ihren Haaren. Denn gesunde Haare brauchen auch eine gesunde Kopfhaut.

Mein zweiter Geheimtip für eine Stärkung der Haare ist ein altes Hausmittel. Man nimmt nur einen Esslöffel Gelantinepulver und vermischt den mit seinem herkömmlichen Shampoo. Damit dann ganz normal wie immer die Haare waschen. Der Trick dabei ist, das die Gelantine dem Haar mehr Kraft und auch mehr Volumen gibt. Als Shampoo verwende ich dann meistens eine Fruchtshampoo. Den die Fruchtwirkstoffe sorgen beim Waschen für zusätzlichen Glanz.

So kann man mit gepflegten Haaren in aller Würde „ergrauen“. Wie gesagt, ich mag meine grauen Strähnchen, die ich mit einer ausgewogenen Ernährung und einen kleinen Hausmittelchen wieder in Form gebracht habe.

05

03 2011

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