Hausmittel gegen Sonnenbrand

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen – ein Sonnenbrand kann schnell entstehen. Daher hier ein paar Ratschläge, um die Beschwerden eines Sonnenbrandes zu lindern.

Bei einem Sonnenbrand handelt es sich um eine Entzündungsreaktion der Haut. Meist lassen sich die ersten Anzeichen nach etwa vier bis sechs Stunden feststellen. Den sogenannten “Höhepunkt” erreicht ein Sonnenbrand nach circa 24 Stunden. Und nach drei Tagen klingt er wieder ab. Wer einen “normalen” Sonnenbrand hat, der klagt über eine Rötung der Haut. Bei schweren Fällen kann es auch zu Schwellungen oder Blasenbildung kommen. Daher ist es wichtig, dass die Haut beruhigt wird und die verlorengegangene Feuchtigkeit der Haut wieder zugeführt wird. Das erreicht man am besten mit leichten, kühlenden Emulsionen oder auch feuchten Umschlägen. Um der Haut die Feuchtigkeit zurück zu geben, ist es wichtig genügend Feuchtigkeit aufzunehmen. Mineralwasser und Tee sind perfekt dafür. Auch eine Mischung von Mineralwasser und Saft im Verhältnis von 1:4 sind gut geeignet.

Auch ein Tipps aus Großmutters Zeiten hat sich bei der Linderung von Sonnenbrand bewährt. Die Rede ist von der sogenannten Quarkauflage. Dafür benötigt man circa fünf Esslöffel Vollfettquark und Buttermilch. Diese beiden “Zutaten” vermischt man, bis eine streichfähige Masse entsteht. Diese Masse wird nun am besten auf einen Leinenlappen verteilt und dann auf die betroffenen Stellen gelegt. So kühlt man die Haut und lindert die Beschwerden. Der Leinenlappen sollte für zwanzig bis dreißig Minuten auf der Haut verbleiben.

Wer jedoch unter einer schweren Form von Sonnenbrand leidet, der sollte möglichst einen Arzt aufsuchen. Das gilt vor allem für sehr großflächige Verbrennungen mit Blasenbildung. Häufig wird dann eine äußerliche Anwendung mit Präparaten empfohlen, die Kortison enthalten. Kortison wirkt der entzündlichen Reaktion entgegen.

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06 2015

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