Ungenehmen Schweißgeruch verhindern

Endlich ist der Sommer da. Und mit ihm sommerlich heiße Temperaturen. Alles kein Grund zum beschweren. Aber befindet man sich dann in einem vollbesetzten Bus oder in einer Warteschlange an der Kasse, dann merkt man mitunter schnell die Schattenseiten der hohen Temperaturen. Einige unserer Zeitgenossen sondern dann einen stechenden Schweißgeruch ab. Dabei kann man den unangenehmen Schweißgeruch mit ein paar Tipps in den Griff bekommen.

Interessanterweise ist unser Schweiß geruchslos. Der unangenehme Geruch entsteht erst, wenn der Schweiß durch die auf der Haut befindlichen Bakterien zersetzt wird. Aus diesem Grund ist auch das regelmäßige Waschen mit Seife der erste Schritt um gegen die üble Geruchsbildung anzukämpfen. Je weniger Bakterien auf der Haut sind, um so weniger Geruch kann sich bilden. Wer übrigens glaubt, dass man mit Deo den Geruch einfach überdecken kann, der liegt falsch. Denn sobald die ersten Bakterien auf der Haut sind, hilft auch das beste Deo nicht um den Geruch langfristig zu überdecken. Gleiches gilt übrigens für getragene T-Shirts. Zieht man die bereits verschwitzten Shirts wieder an, so fangen diese beim erneuten Kontakt zur Haut wieder an zu riechen.

Welches Deo hilft für was? Der Handel ist voll von verschiedenen Deosorten. Ob als Deostick, Deostein, Roll-ons oder als herkömmliches Spray – die Auswahl ist groß. Je nach eigenen Belieben kann man hier das passende Produkt auswählen. Die Wirkung ist nahezu identisch. Es gibt aber auch einige Unterschiede. Wer stark schwitzt, der sollte eine antitransperantes Deo wählen. Durch die Anwendung werden die Schweißporen verengt, so dass die Menge des abgesonderten Schweißes verringert wird. Die in dem Deo enthaltenen Duftstoffe überdecken einen eventuell entstehenden Geruch und der enthaltene Alkoholanteil erfrischt zusätzlich. Der Nachteil von Spray ist allerdings, dass die Haut gereizt werden kann. Wer also sensible Haut hat, der sollte eher zum Deoroller oder einer Creme greifen.

Übrigens schwitzen wir nicht nur unter den Achseln. Häufig haben wir bei hohen Temperaturen auch mit feuchten Füssen und schweißnassen Händen zu kämpfen. Wer unter schweißnassen Händen leidet, der sollte ein Essigbad nehmen. Das Bad im Essig hemmt die Bildung von Schweiß. Für schweißnasse Füße gibt es spezielle Deos. Gleiches gilt auch für Schuhe. Spezielle Deos sorgen für eine angenehme Frische im Schuh. So können Sie ganz besorgt auch mal die Schuhe ausziehen.

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08 2015

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